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Hessisches Landesfinale der Turnerinnen

Das Hessische Landesfinale der Turnerinnen führte uns, wie schon im Vorjahr an die frühsommerliche Bergstraße, diesmal nach Bürstadt.

Unsere vier Turnerinnen waren damit erneut die vollständige Vertretung des Turngaus Fulda-Eder. Aufgrund der kleinen Teilnehmerfelder lautete das Ziel für alle Mädchen lediglich, Wettkampfpraxis und vor allem Erfahrungen zu sammeln. Ein großer Teil der Gegnerinnen musste sich in der jeweiligen Qualifikation gegen viele Turnerinnen durchsetzen.

Für die beiden Turnerinnen in der Kür modifiziert war es zusätzlich eine Standortbestimmung, wo wir mit den Kürübungen drei Wochen vor dem Wettkampf stehen. Zunächst musste Juliana Wagner Samstagmorgen in der LK 4 an die Geräte. An ihrem Auftaktgerät Sprung sowie am Schwebebalken haben die Kampfrichter sehr hohe Maßstäbe angelegt. Das hatte für Juliana zur Folge, dass sie an beiden Geräten trotz Bestätigung der Qualifikations- und Trainingsleistungen relativ wenige Punkte erhielt. Ein erfreulicher Abschluss war ihre Bodenkür. Es zahlte sich aus, dass sie nicht volles Risiko gegangen ist und noch auf den Flick-Flack verzichtet hat. Der Boden war mit 10,95 P ihr bestes Gerät. Am Ende wurde Juliana als 35. mit 36,35 P geehrt.

Mittags war Luna Grösch in der LK 3 an der Reihe. Auch ihr Sprung wurde ungewohnt streng bewertet. Am Stufenbarren war Luna dagegen voll im Soll – wobei sie sich heute im Training geärgert hat, dass die Kippe eine Woche zu spät klappt, was ein paar Zehntel mehr gebracht hätte. Die Schwebebalkenwertung – eigentlich gut geturnt – war wieder sehr streng, die Oberkampfrichterin musste uns im Nachhinein die Benotung erläutern. Dafür hat Luna zum Abschluss am Boden noch einmal viel Energie investiert. Sie trug alle schwierigen Elemente präzise vor – 11,90 Punkte standen zubuche. Unterm Strich reichte es für Rang 28 mit 39,45 P.

Am Sonntag folgten die Pflichtübungen. In der P 5 ging Julianas kleine Schwester Helena Wagner an die Geräte. Nachdem in der Quali der Sprung ohne Wertung geblieben war, freute Helena sich zum Auftakt, dass sie den Überschlag ins Schiffchen erstmals im Wettkampf geschafft hat. An den folgenden drei Geräten sammelte Helena fleißig Punkte. Aber auch bei ihr gilt, ich wiederhole mich, es wurde deutlich strenger gewertet als im Turngau. Dennoch freute sich Helena über Rang 34 (45,75 P).

Eine Wettkampfklasse höher, in der P 5/P 6, turnte Anna-Laura Ginthum ihren ersten landesweiten Wettkampf. Sie war sichtlich nervös ob der ungewohnten Atmosphäre. Das war ihr am Sprung noch anzumerken, wo sie nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte. An den übrigen drei Geräten fand sich Anna-Laura besser zurecht und rief ihr Potential ab. Wenn man die alte Faustregel zugrunde legt, dass es im Land im Durchschnitt einen Punkt weniger pro Gerät gibt als im Gau, lag sie auf vergleichbarem Niveau. Unterm Strich sammelte Anna-Laura 46,35 Punkte und kam auf den 34. Platz.

Hessisches Landesfinale (2)
Hessisches Landesfinale (2)
Foto: Christian Khin

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© Melsunger Turngemeinde 1861 e.V.
Datum des Ausdrucks: 12.12.2018