';
Menü öffnen

Landesliga männlich: Gelungener Einstand

Deutlich besser als erwartet ist unsere Männermannschaft in ihre erste Saison gestartet. Wir wollten uns gut verkaufen, haben aber damit gerechnet, bei diesem Wettkampf noch von den anderen Teams abgehängt zu werden.

Die im Vorfeld häufig gestellte Frage, wenn wir von der geplanten Männermannschaft erzählt haben, war „Wie kommt es, dass ihr auf einmal so viele Turner habt?“ Anfang des Jahres sind wir mit dem FTSV Heckershausen durch gemeinsames Training ins Gespräch über gemeinsame Mannschaftswettkämpfe gekommen. Im Laufe des Frühjahrs sind noch das LZ Sensenstein und Turner des SC Neukirchen mit ins Projekt eingestiegen.

Gegen Ende der Sommerferien hat unser Leonard Gröninger als Trainer die Gruppe und Trainingszeit von Heckershausen durchzuziehen. Hans Matzner als Leiter des LZ und ich haben uns verständigt, das Projekt trotzdem fortzuführen. Gemeldet haben wir unter dem bekanntesten Vereinsnamen. Damit ist die MT derzeit einer von nur sieben Vereinen in Hessen, der sowohl eine Frauen- als auch eine Männermannschaft hat.

Während die Frauenmannschaft eine reine Vereinsmannschaft ist, turnen in der Männermannschaft Athleten der TSG Niederzwehren, des SC Neukirchen, des TSV Schwarzenberg und natürlich auch einige eigene Turner. Wir (vor allem Leonard) sind noch mit dem Teambuilding beschäftigt. Noch sind nicht alle Übungen fertig, noch müssen wir ein Gefühl entwickeln, wer an welchem Gerät wie eingesetzt werden kann.

So sind wir gestern, frisch eingekleidet, zum ersten Wettkampf nach Sulzbach (Taunus) gefahren. In den Männerligen dürfen wir maximal zehn Turner im Wettkampf einsetzen, fünf starten pro Gerät und drei kommen in die Wertung. Mit dieser Saison gibt es einen neuen Austragungsmodus für die Gruppenwettkämpfe der Landes- und Oberliga, der den Zweierbegegenungen in Regionalliga und DTL angelehnt ist. Nach einstündigem Einturnen werden die ersten drei Geräte ohne Zwischeneinturnen geturnt, dann folgt eine Einturnpause für die letzten drei Geräte, die dann wieder ohne Zwischeneinturnen absolviert werden. Zur Halbzeit hätte der Wettkampf aus unserer Sicht gern enden dürfen…

Die Auslosung vor der Saison hat für uns den Sprung als Startgerät ergeben. Hier kamen die älteren, körperlich größeren Turner zum Einsatz. Paul Bartling, Erian Friedrich, Marius Rohd und Daniel Brandt holten zusammen 29,30 P.

Der Barren ist eines der Geräte, wo noch nicht alle ihre Übungen fertig haben. So gingen wir das Risiko ein, nur drei Turner zu nominieren. Neben Marius waren das Moses Zeidler und Jonathan Feilcke, die von den eingesetzten Turnern in diesem Jahr die meiste Wettkampfpraxis haben. Wie sich hinterher zeigen sollte, waren die 29,90 P unser bestes Gerätergebnis.

Am Reck präsentierte sich zusätzlich zu diesem Trio noch Jonathan Freiboth in seinem ersten Wettkampf seit 2016, nachdem er das Training im Leistungszentrum aufgrund einer Verletzung aufgeben musste. Er profitiert immer noch von seiner Grundausbildung und trug 10,35 P zum Mannschaftsergebnis von 29,40 P bei.

Wie gesagt, hier hätte der Wettkampf gern enden dürfen. Zur Halbzeit des Wettkampfes lagen wir völlig überraschend an zweiter Stelle!

Mit dem Boden folgte noch einmal ein Gerät auf demselben Niveau, allerdings sind ein paar Punkte durch Stürze verloren gegangen. Paul, Daniel, Erik Friedrich und Jonathan Feilcke erhöhten das Konto um 29,00 P.

Es folgten noch die beiden Geräte, die uns viel Kopfzerbrechen hinsichtlich der Aufstellung bereitet haben, das Pauschenpferd noch größere als die Ringe. Moses hat eine tolle Kür auf Lager. Jonathan Freiboth kann noch nicht wieder alle Schwierigkeiten von damals, turnt aber schon wieder eine schwierige Übung flüssig durch. Die beiden schafften die zweit- und dritthöchste Wertung des Tages an diesem Gerät. Ergänzt wurden sie von Marius, gemeinsam holten sie 24,20 P.

An den Ringen sahen wir zunächst Jonathan Feilcke und Moses, bevor Leonard sich selbst aufstellen musste. Die drei holten noch einmal 25,95 P.

Mit 167,75 P belegte unser Team Rang 4 in der Tageswertung. Der Vorsprung auf Rang 5 beträgt satte 18 Punkte, der Rückstand auf Rang 2 und 3 von 9,50 bzw. 14,10 Punkten ist aufholbar, wenn es uns gelingt, die Strafen für fehlende Elemente zu eliminieren, wovon acht in die Wertung eingegangen sind.


drucken   versenden

Nachricht teilen: auf facebook teilen VZ-Netzwerke (studivz, meinvz, schülervz) google Bookmarks twitter delicious linkarena misterwong


Werden Sie Teil der großen Familie der Melsunger Turngemeinde 1861 e.V.

Sie möchten unser Vereinsheim für Ihre Feier mieten?

© Melsunger Turngemeinde 1861 e.V.
Datum des Ausdrucks: 18.10.2018