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JtfO Gerätturnen: Regionalentscheid WK IV | Melsunger Turngemeinde 1861 e.v.
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JtfO Gerätturnen: Regionalentscheid WK IV

Ich habe schon seit gestern überlegt, wie ich den Bericht heute einleiten soll, denn der Weg zum heutigen Wettkampf war ungewöhnlich. Zu Schuljahresbeginn war für den Wettkampf IV (drei Gerätebahnen, drei Sonderprüfungen) eine Jungenmannschaft die sinnvollste Option, und so haben wir es der Gesamtschule mitgeteilt. Eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft, dafür hätte es von den Altersklassen her nicht gepasst. Dann kam die Verletztenmisere, weswegen wir im Herbst für die Mannschaftsmeisterschaften kurzfristig Jungenmannschaften umgestellt und zusammengefasst haben. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem wir für die Vorbereitung für Jugend trainiert nicht mehr auf einen genesenden Jungen warten konnten.

Die Mannschaft für den WK IV sollte dann auf Mädchen geändert werden. (Entscheidend ist, welchem Geschlecht die Mehrheit in der 5er-Mannschaft angehört.) Damit gab es im Meldesystem technische Schwierigkeiten, trotz Unterstützung durch das Schulamt. Letzten Endes ist die Mannschaft heute als Mädchenmannschaft außer Konkurrenz angetreten und, wie wir gestern erfahren haben, das Startrecht für eine Jungenmannschaft für den Landesentscheid bleibt bestehen. Sofern die GSM das Startrecht wahrnehmen möchte und wir einen dritten Jungen für die Mannschaft gewinnen können (die ausgefallenen Turner sind seit letzter Woche wieder im Training), war der Wettkampf heute eine Standortbestimmung in Richtung Landesentscheid.

In der Turnhalle der Goetheschule ging es zunächst an die Gerätebahn C (Synchron- und Partnerübungen). Hier zeigte das Quintett aus Maik Fibicher, Maya Kullinat, Ellen Rüdlin, Timon Schmidt und Liv Wacker gegenüber dem Training gefestigte Leistungen. Auch die Achillesferse, die Partnerübung der Jungs, war auf den Punkt geturnt. Es folgte die Gerätebahn A (Reck-Boden-Sprung). Dort konnten alle an Reck und Boden ihre normalen Leistungen abrufen, auch wenn die Räder auf Turnmatten statt auf einem Bodenläufer zu kleinen Wacklern geführt haben. Am Sprung müssen wir uns leider immer noch mit dem Bock herumplagen. Den Sprung an sich haben alle gut umgesetzt (die Mädchen mussten vorher nie Bock springen), aber nur Liv gelang auf superweichen Weichböden eine saubere Landung.

Die Gerätebahn B ist immer der Knackpunkt zu Trainingsbeginn. Katja Kullinat hat den Jungs innerhalb von zwei Trainingseinheiten in den Weihnachtsferien Grundlagen am Schwebebalken nahegebracht. Ich durfte parallel dazu die Mädchen mit dem Stützbarren anfreunden. Diese Gerätebahn (in der Reihenfolge Schwebebalken-Boden-Barren) haben unsere Mädels und Jungs genauso gut gelöst wie die Jungenmannschaft des Goethegymnasiums, die einzige andere gemischte Mannschaft des Tages mit dementsprechend vergleichbaren Vorbedingungen.

Nach den Gerätebahnen folgten noch die Sonderprüfungen Weitsprung und Stangenklettern, wo alle ihre Trainingsleistungen übertroffen haben, besonders beim Klettern. Offensichtlich hat die Atmosphäre zur Motivation beigetragen. Hinsichtlich eines möglichen Landesentscheids steckt in beiden Disziplinen noch Entwicklungspotential. Traditioneller Abschluss war die Sprintstaffel, die wir erstmals mit der kompletten Mannschaft absolvierten.

Fazit: Trotz der ungewöhnlichen Umstände hat sich die von Lehrerin Jana Iskandar betreute Mannschaft gut geschlagen. Unsere Turnerinnen und Turner sind in relativ kurzer Zeit als Mannschaft zusammengewachsen und müssen sich nicht verstecken.


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© Melsunger Turngemeinde 1861 e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.02.2020