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Rope Skipping WM-Bericht

Rope Skipping WM-Bericht

Eine "geturnte" Choreografie zu Musik voller akrobatischer Einlagen, die Geschicklichkeit, Kraft, Schnelligkeit und sehr viel Kondition fordern. Das Rope Skipping-Team ist in dieser unglaublich dynamischen Sportart so spitze, dass es bei der Weltmeisterschaft in Hong Kong Anfang August an den Start durfte - nachdem die fünf jungen Sportler im Frühjahr erst Hessischer und dann Deutscher Mannschaftsmeister geworden waren.  

Das Team, zu dem Eric Seeger (18) aus Spangenberg, Laura Fahrenstück (19) aus Malsfeld, Laura Komiske (23), Celine Harbusch (21) und Lisa Scholdei (24) aus Melsungen gehören, trainiert seit September 2013 in dieser Besetzung. Auch wenn es bei der WM für einen Medaillenrang nicht reichte, hat die Mannschaft den neunten Platz von 22 erreicht. Dieses Erlebnis in der schillernden Mega-Metropole Hong Kong war atemberaubend. Die WM-Wettkämpfe fanden in der markanten Sport- und Veranstaltungsarena Hong Kong Coliseum statt, auf deren riesigen Leinwänden die Rope Skipping-Darbietungen übertragen wurden. Die Eröffnungsfeier war überwältigend, hevorzuheben war der Einmarsch mit den teilnehmenden Delegationen in die Arena.

Unter diesen Bedingungen sei es kein Leichtes gewesen, die persönlichen Bestleistungen abzurufen. Doch wer ganz vorne mitspringen wollte, musste schon einen hohen Schwierigkeitsgrad bieten: Salti vorwärts und rückwärts, Handstände, Liegestützen, freies oder einarmiges Radschlagen, Nackenkippen, Loops (Loslassen der Springseil-Griffe und wieder auffangen), Crosses (Überkreuzen des Seils), Power-Sprünge wie der „Frog“ oder der „Push up“  am laufenden Band machen eine Rope Skipping-Vorführung in der Disziplin Freestyle zum Showact mit hohem Unterhaltungswert.
Je mehr Bewegung mit komplexen akrobatischen Elementen oder mehrfachem Durchziehen des Sprungseils unter den Füßen, desto höher der Schwierigkeitsgrad, den die Wettkampfrichter am Ende mit Punkten belohnen. Und das alles passend zur Musik. Gerade die Kombination von Kreativität, Tanzschritten und Akrobatik ist es, die den Sport so interessant machen.

Der 18-Jährige Eric Seeger, der im Herbst mit dem Studium beginnt, kann stolz auf seine Leistung sein. Er stellte sich im Einzelwettbewerb der Männer, absolvierte drei Schnelligkeitsdisziplinen bei denen so viele Sprünge wie möglich in einer festgelegten Zeit hingelegt werden müssen, wobei immer gezählt wird, wenn der rechte Fuß den Boden berührt. Außerdem eine Freestyle-Kür über 75 Sekunden zu einer selbst ausgesuchten Melodie, in die er seine schwierigsten Sprünge packte. Im Gesamtergebnis kam er auf den 16. Rang.


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© Melsunger Turngemeinde 1861 e.V.
Datum des Ausdrucks: 06.03.2021